Parodontologie
Was ist Paradontitis?
Die Parodontologie beschäftigt sich mit dem Zahnhalteapparat (Parodont). Neben dem Zahnfleisch (Gingiva) und dem Kieferknochen sorgen vor allem feine Bindegewebsfasern dafür, dass die Zähne fest im Kiefer verankert sind.
Eine Parodontitis, also eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates, entwickelt sich meist schleichend, unbemerkt und lange Zeit schmerzfrei. Ursache ist in erster Linie eine Ansammlung krankmachender Bakterien (Plaque) in den Zahnzwischenräumen und auf den Zahnoberflächen. Begünstigt wird die Erkrankung zusätzlich durch Faktoren wie unzureichende Mundhygiene, Rauchen, entzündungsfördernde Ernährung, Mangel an Vitaminen und Mikronährstoffen sowie bestimmte systemische Erkrankungen. Unbehandelt führt Parodontitis zur Bildung von Zahnfleischtaschen, zum Abbau des Kieferknochens und schließlich zum Zahnverlust.
Wir behandeln Parodontitis durch eine gezielte Reinigung der Zahn- und Wurzeloberflächen sowie der Zahnfleischtaschen, um bakterielle Beläge zu entfernen, die Entzündung zu stoppen und den Zahnhalteapparat langfristig zu stabilisieren.
Folgen auf den gesamten Körper
Die Folgen einer bakteriellen Fehlbesiedlung des Zahnfleisches beschränken sich jedoch nicht nur auf Karies und Parodontitis. Sie kann auch eine sogenannte Fernwirkung entfalten: Mikroorganismen und deren Toxine können aus den entzündeten Zahnfleischtaschen in den Blutkreislauf gelangen und so das Risiko für verschiedene systemische Erkrankungen erhöhen.
Um Risiken frühzeitig zu erkennen, können spezielle Marker bestimmt werden. Dazu zählen unter anderem parodontale Leitkeime sowie Entzündungs- und Destruktionsmarker wie Calprotectin, IL-1 oder aMMP-8. Diese Untersuchungen helfen dabei, ein erhöhtes Risiko für Parodontitis, Periimplantitis oder auch Knochenabbauprozesse frühzeitig zu identifizieren und gezielt gegenzusteuern.
Durch eine konsequente Mundhygiene, regelmäßige zahnärztliche Kontrollen und professionelle Reinigungen lässt sich Parodontitis gut vorbeugen und ihr Fortschreiten wirksam aufhalten.
Parodontitis kann das Risiko, an verschiedenen Erkrankungen zu leiden, deutlich erhöhen:

Weitere Behandlungsmethoden
Aromaöle: Natürliche Heilmittel
Als ergänzende Maßnahme zur Parodontitistherapie analysiert unser ganzheitlich arbeitendes Labor mögliche Fehlbesiedlungen mit krankmachenden Bakterien. Auf dieser Basis erstellen wir ein individuelles Aromatogramm.
Darauf abgestimmt wird eine biologische Heilsalbe aus natürlich antibiotisch wirksamen ätherischen Ölen entwickelt, die die Behandlung gezielt unterstützt. In Kombination mit moderner Lasertherapie können wir so in vielen Fällen auf synthetische Antibiotika verzichten – mit verschiedenen Einsatzbereichen und einer nebenwirkungsfreie Anwendung.
Aromaöle setzen wir darüber hinaus vielseitig ein – beispielsweise zur Unterstützung bei Gelenkentzündungen, Hautproblemen und Schlafstörungen.
Laserbehandlung
Die Laserbehandlung zeichnet sich durch ein schonendes Verfahren mit lokaler und unterstützender systemischer Wirkung aus. Ein Laserstrahl ist gebündeltes Licht, das mithilfe moderner Technologie auf ein hohes Energieniveau gebracht wird. Seit den 1990er-Jahren wird diese Technik erfolgreich in der Zahnmedizin eingesetzt und bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten – modernste Technologie & nebenwirkungsfreie Behandlung.
Die antibakterielle photodynamische Therapie (aPDT) wirkt gezielt wie ein natürliches Antibiotikum – jedoch ausschließlich lokal an der betroffenen Stelle. Im Gegensatz zu systemischen Antibiotika kommt es nicht zu einer Belastung des gesamten Körpers oder zu entsprechenden Nebenwirkungen.
Der in unserer Praxis eingesetzte Laser kann unter anderem bei folgenden Behandlungen angewendet werden:
- Zahnfleischbehandlungen
- Wurzelkanalbehandlungen
- Zahnaufhellung (Bleaching)
- Aphten- und Herpesbehandlungen
- Versiegelung kariesfreier Zähne
- Chirurgische Eingriffe

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Öffnungszeiten
Kontakt
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